Leoni Wagner

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Hallo, schön dass du hier auf meine Seite gefunden hast!

Mein Name ist Leoni Wagner, (ich bin Jahrgang 1999 und schon mein ganzes  Leben lang Teil dieser Gemeinde gewesen), und wenn ihr es wagt weiter zu lesen, werdet ihr so manches über mich, meine Berufung und hoffentlich am meisten über Gott und seine mysteriöse, witzige, atemberaubende und unmögliche Art und Weise Leben zu verändern, erfahren.

Ich bin eine geborene Duderstädterin mit einer Ausbildung zur Orthopädie-Technik Mechanikerin, die sich eines wunderbaren Morgens im Mai 2018 dazu entschieden hat alles aus dem Fenster zu werfen, (oder: alle Sicherheiten hinter sich zu lassen) (oder: ein neues Kapitel zu starten) um heraus zu finden, was dieses gewisse Etwas ist, das in ihrem Leben fehlt.

Durch die Gnade Gottes, für die ich immer noch keine Worte habe, um sie zu beschreiben, hat er mich auf einen Weg geführt, der mich direkt in seine Arme laufen ließ.

In einem Programm von Jugend mit einer Mission, das die "Jüngerschaftsschule" genannt wird, habe ich mich auf eine persönliche und lebendige Beziehung mit Gott eingelassen.
Danach hat es nicht mehr viel gebraucht zu realisieren, dass Mission das ist, womit ich mein Leben verbringen möchte.

Wenn ihr Lust habt, kommt mit mir auf diese Reise und seid Teil von dem, was Gott alles möglich macht.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Leoni

 

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Leoni Wagner
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Blog

April 2021

Hola,

es ist das erste Mal, dass ich eine Begrüßung auf Spanisch schreiben durfte! Ich verstehe zwar so gut wie nichts von dieser Sprache, aber es ist ein Spaß, sie im Moment täglich zu hören.

Ich hoffe euch allen geht es gut. Der April hält ja sein Versprechen und ist vorbildlich unberechenbar. Deutschland durfte ich zum Beispiel im plötzlichen Schnee verlassen (obwohl das Bild rechts im Schnee, nicht von diesem Tag kommt).

Eine kleine Auffrischung warum ich über Mexiko nach Kona fliege:
Jemand der sich in den letzten 14 Tagen in der Schengen-Zone aufgehalten hat, ist im Moment nicht erlaubt direkt nach Amerika einzureisen, weswegen ich mich für diese zwei Wochen in Mexiko befinde.

Die Reise nach Mexiko

Wie ihr es wahrscheinlich schon vermuten könnt, bin ich heile in Mexiko angekommen. Es war ein kleines Abenteuer für sich. Gerade in den paar Tagen vor dem Aufbruch, sind viele Probleme aufgetreten, die es so aussehen ließen, als ob das ganze ein fruchtloses Unterfangen ist. Eine der größten Schwierigkeiten war, dass ich mich kurz vorher erkältet hatte, nicht unbedingt so, dass es mir super schlecht ging, aber mit Symptomen, die es nicht hätten auffälliger machen können. Schon als ich bei meinem Hausarzt, wo ich am Vortag meiner Abreise einen Corona-Schnelltest machen wollte, die ersten Worte gesagt habe, haben sie mich gleich wieder rausgeschickt, um erst am Abend zur Infektionssprechstunde zurück zu kommen. Das hat bei mir erstmal zu ein wenig Nervosität geführt, weil ich so viel Spielraum nicht hatte, um meine Corona-Testergebnisse zu bekommen. Der Hausarzt hat am Ende jedoch an ein paar Strängen für mich gezogen, sodass ich abends mein Schnelltest-Ergebnis hatte und das Ergebnis für den PCR-Test  später einsehen konnte. Beide sind negativ ausgefallen, zwei sehr schöne Momente.

Am Tag der Abreise war ich heiser, hatte einen höchst auffälligen Husten und meine Nase war verstopft - wie blöd. Ansonsten ging es mir aber ziemlich gut. Und wie es schien, würde Gott mich nicht schnell einmal wunderheilen, sondern über die ganze Reise lang würde ich ihm vertrauen müssen, dass er mich trotzdem dort hinbringt, wo er mich haben möchte, auch wenn die Umstände dafür sprachen, dass ich es nicht einmal durch den ersten Sicherheitscheck schaffen würde.

Es hat alles geklappt! Kein einziges Mal bin ich aufgefallen, hab sogar eine Reihe im Flugzeug für mich bekommen, sodass ich mich gut ausruhen konnte.

Mexiko City

Die erste schöne Überraschung, die mich empfing,  als ich in Mexiko-City den Flughafen verließ, war eine angenehme Wärme. Ich mag Sommer, falls ihr es noch nicht wusstet. Die zweite Überraschung, die ich mir hätte denken können war, dass weit und breit niemand da war, um mich abzuholen. Hat mich doch zum Schmunzeln gebracht, dass die warmen Kulturen so zuverlässig zu spät sind. Vergessen hatten sie mich aber nicht, sodass ich danach nicht mehr allzu lange warten musste, um warm willkommen geheißen zu werden mit einer großzügigen Dusche aus Desinfektions- spray.

Eine Veränderung

Viele Erwartungen und Vorstellungen hatte ich nicht von Mexiko. Es war ja nicht wirklich mein Plan gewesen, hierher zu kommen. Doch wenn ich eins sagen kann über die ersten vier Tage, die ich hier verbracht habe, dann dies: “Ich bin nicht ohne Grund hier.”

Als ich ankam, wurde ich gleich in die Gemeinschaft mit aufgenommen, was mich paradoxerweise umso nervöser gemacht hat. Ich hatte das Gefühl, dass bald irgendetwas falsch laufen würde. Normalerweise bin ich doch jemand, der Schwierigkeiten hat, gleich angenommen zu werden. Eigentlich bin ich doch schüchtern und nicht so offen. Einige weitere solcher Gedanken kamen auf, und das Unwohlsein, das mit ihnen kam, hat mich dann den Morgen nach der Ankunft festgehalten.

Bis ich mir irgendwann dachte, warum lege ich mir so viele Regeln und Limitationen auf? Es ist ganz sicher nicht das, was Jesus von mir denkt. Warum sollte ich davor Angst haben, nicht akzeptiert zu werden, wenn der eine Gott und Erschaffer dieser Welt mich schon so angenommen hat, wie ich bin. Dieser Prozess hat am Ende dazu geführt, dass ich gemerkt habe, dass ich mich nicht verstellen muss, um besser angenommen zu werden. So zu sein wie ich bin, bringt eine Freiheit mit sich, die auch andere um mich herum freispricht, einfach sie selbst zu sein.

Gott hat diese Einstellung mit überfließendem Segen bestätigt. Am selben Tag konnte ich ohne Angst mich einfach auf die kommenden Ereignisse einlassen und hab eine tiefe Freundschaft mit einer Mexikanerin geschlossen, weil ich von Anfang an ohne Furcht offen und verletzlich sein konnte. Sie hat eine unglaublich tiefe und intime Beziehung mit Gott, von der ich in den letzten Tagen viel lernen durfte. Ich konnte ihr viele Hilfen von meiner Seelsorge-Schule geben, die sie hoffentlich unterstützen werden, sich auf tiefere Beziehungen mit den Menschen um sie herum einzulassen.

Gott macht diese Zeit, die ich hier verbringe, so reich, wo ich doch am Anfang nur erwartet hatte, mich zwei Wochen lang schrecklich zu langweilen.

Ich freue mich auf die restliche Zeit hier in Mexiko und bin unglaublich dankbar für alle Gebete und Unterstützung, die mich heile hier her gebracht haben.

Habt noch einen wunderbaren restlichen April mit all seinen Überraschungen!